Satzung

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Satzung der VWI Hochschulgruppe Technische Universität Chemnitz e.V.
Stand: 21.01.2013
§1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen VWI Hochschulgruppe Technische Universität Chemnitz
e.V. (im folgenden abgekürzt mit HG) und hat den Sitz in Chemnitz.

(2) Die HG ist Mitglied im „Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.V.“ (im folgenden
abgekürzt mit VWI). Die Satzung des VWI und die Rahmenordnung für die VWIHochschulgruppen
sind für die HG bindend.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung der Studenten im Studiengang
Wirtschaftsingenieurwesen sowie der Studierenden aller Fachrichtungen an der Universität
für Forschung und Wissenschaft. Die Hochschulgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht die
Idee des interdisziplinären wissenschaftlichen Studiums, in dem Natur- und
Ingenieurwissenschaften mit Wirtschaft- und Sozialwissenschaften integriert werden, zu
fördern.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch wissenschaftliche und
fachspezifische Veranstaltungen zu Forschung und Wissenschaft, durch Organisation von
Zusammenkünften zwischen Personen aus der Wirtschaft und Wissenschaft und den
Studierenden, durch Sammlung, Verbreitung und Veröffentlichung von studien- und
hochschulinternen Informationen, durch Erfahrungsaustausch der Mitglieder und ehemaligen
Mitglieder, durch Zusammenarbeit mit Organisationen ähnlicher Art im In- und Ausland und
die Pflege internationaler Beziehungen zu akademischen und studentischen Mitgliedern von
Ausbildungsstätten sowie zu Mitarbeitern von Unternehmen und anderen Institutionen, die
gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen. Darüber hinaus hat es sich der Verein zur Aufgabe
gemacht, Studierende und Unternehmen auf verschiedenen Gebieten zusammenzuführen und
den Hochschulstandort bekannter und attraktiver zu machen.
Jeder Beschluss über die Änderung des Zweck dieser Satzung ist vor dessen Anmeldung beim
Registergericht oder dem zuständigen Finanzamt dem VWI-Vorstand vorzulegen.

§3 Mittelverwendung / Selbstlosigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke
oder einzelwirtschaftliche Geschäftsinteressen seiner Mitglieder.
Die Mittel des Vereins dürfen ausschließlich für die satzungsgemäßen Zwecke im Sinne des
§52 der Abgabenordnung verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus
Mitteln des Vereins.

(2) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Die Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Auslagen im Interesse des Vereins
werden erstattet.

§4 Haftung

Die Haftung ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.

§5 Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen.

(2) Über die Aufnahme von neuen Mitgliedern entscheidet der Vorstand mehrheitlich; gegen
diesen Beschluss kann in der nächsten Mitgliederversammlung Einspruch erhoben werden.
Die Mitgliederversammlung entscheidet im Falle des Einspruchs endgültig.

(3) Der Verein hat

a) Ordentliche Mitglieder
Ordentliches Mitglied kann werden, wer an der Technischen Universität Chemnitz in den
Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik oder einem vergleichbaren
Studiengang eingeschrieben ist und gleichzeitig Mitglied im VWI ist. Es können darüber
hinaus andere Studierende und Persönlichkeiten aufgenommen werden, die in der Lage sind,
die Zielsetzungen des Vereins tatkräftig zu fördern.
Ordentliche Mitglieder der HG werden zugleich studentische Mitglieder des VWI nach §5 II
1b der Satzung des VWI vom 21.7.2000.
b) Ehrenmitglieder
Ehrenmitglied des Vereins, denen aufgrund besonderer Verdienste um den Verein oder
aufgrund herausragender Fachlicher Leistungen, die das Ansehen des Vereins mehren die
Ehrenmitgliedschaft verliehen wurde.
c) Fördernde Mitglieder
Förderndes Mitglied kann jede natürliche und juristische Person (Wirtschaftsunternehmen
aller Art, Verbände, Behörden sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts
u.a.) werden, die fähig und willens ist, den Verein in seinen Zielen und Zwecken zu
unterstützen.

§6 Mitgliedsbeiträge
Die im VWI für studentische Mitglieder gültigen Mitgliedsbeiträge sind dem VWI gegenüber
zu entrichten. Die HG erhält zur Durchführung ihrer Aktivitäten Finanzmittel vom VWI im
Rahmen der Ausgaben- und der Finanzordnung des VWI.

§7 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft in der HG endet durch

a) Austritt, der mit einer dreimonatigen Frist vor Ende des Geschäftsjahres schriftlich dem
Vorstand zu erklären ist;
b) Ausschluss bzw. Streichung von der Liste der Mitglieder gemäß §6 I c) der VWI-Satzung
vom 21.7.2000
c) Beendigung des Studienfachs durch Exmatrikulation im Studiengang
d) Tod
e) Nach §7 c) ausgeschiedene ordentliche Mitglieder werden automatisch Jungmitglieder des
VWI.

§8 Organe

Organe der HG sind

a) Die Mitgliederversammlung
b) Der Vorstand

§9 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus der Gesamtheit der Mitglieder. Stimmberechtigt
sind die ordentlichen Mitglieder.

(2) Die Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Zur Mitgliederversammlung sind
alle Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen im Voraus durch
den Vorstand der HG schriftlich einzuladen.

(3) Von der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen.

(4) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und Entlastung des Vorstandes;
b) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes;
c) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
d) Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages
sowie über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes;
e) Ernennung von Ehrenmitgliedern;
f) Wahl des Rechnungsprüfers;
g) Entgegennahme des Berichtes des Rechnungsprüfers;
h) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages.

(5) Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen,
wenn es das Interesse des Vereins fordert oder wenn die Einberufung von 25 Prozent aller
stimmberechtigten Mitglieder gefordert wird. Die Einladung zur außerordentlichen
Mitgliederversammlung erfolgt nach den Maßgaben der ordentlichen
Mitgliederversammlung.
Anträge auf Satzungsänderungen sind schriftlich mit einer Frist von zwei Wochen vor der
Mitgliederversammlung an den Vorstand zu richten.

(6) Der Antrag auf Satzungsänderung wird allen Mitgliedern durch Anschreiben bekannt
gemacht.

(7) Die Mitgliederversammlung beschließt, soweit die Satzung oder das Gesetz nicht anderes
vorschreiben, mit einfacher Mehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen. Bei
Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Stimmberechtigt sind
alle anwesenden Mitglieder.

(8) Eine Änderung der Satzung kann nur mit der Zustimmung von zwei Drittel aller
anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

(9) Über die Mitgliedsversammlung ist eine vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden
und vom Schriftführer oder von einem von der Versammlung gewählten Protokollführer zu
unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen.

§10 Vorstand

(1) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus mindestens zwei und nicht mehr als fünf
gleichberechtigten ordentlichen Mitgliedern.

(2) Eines der Vorstandsmitglieder übernimmt die Funktion des ersten Vorsitzenden. Eines der
Vorstandsmitglieder übernimmt die Funktion des zweiten Vorsitzenden. Eines der
Vorstandsmitglieder muss die Funktion des Finanzvorstandes (Schatzmeisters) übernehmen.

(3) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens zwei Mitglieder des
Vorstands vertreten.

(4) Die Amtsdauer endet am 31.12. des Wahljahres. Der alte Vorstand bleibt bis zur
Eintragung des neuen Vorstandes im Vereinsregister im Amt. Die Vorstandschaft endet
jedoch in jedem Fall mit der Beendigung der Mitgliedschaft nach §6.

(5) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

(6) Wenn ein Mitglied des Vorstandes innerhalb der Amtsperiode ausscheidet oder für längere
Zeit sein Amt nicht ausüben kann, so müssen die Aufgaben auf die anderen Mitglieder des
Vorstandes übergehen.

(7) Bei Stimmengleichheit bei Vorstandsentscheidungen entscheidet der 1. Vorsitzende
gewichtet.

(8) Der Vorstand verpflichtet sich an den Hochschulgruppenversammlungen teilzunehmen
oder zwei Delegierte zu entsenden.

(9) Der Schatzmeister der HG hat auf Verlangen gegenüber dem Schatzmeister des VWI
einen Finanzbericht zu erstatten, sofern die Hochschulgruppe im Geschäftsjahr
Geldleistungen seitens des VWI erhalten hat.

§11 Auflösung

(1) Ein Beschluss der Mitgliederversammlung über die Auflösung des Vereins ist nur dann
zulässig, wenn er ordnungsgemäß in der Tagesordnung angekündigt worden ist. Für den
Auflösungsbeschluss ist eine Dreiviertelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten
Mitglieder erforderlich. Der VWI- Vorstand ist vorher zu informieren.

(2) Im Falle der Auflösung der HG oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes fällt das
Vermögen in der Höhe an den VWI, in der es vom VWI gezahlt und noch nicht abgerechnet
wurde, sofern der VWI zum Zeitpunkt der Auflösung als gemeinnützig anerkannt ist. Der
Rest fällt an eine von der HG zu benennende Organisation, die ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützig anerkannt ist und ähnliche Zielsetzungen wie der VWI verfolgt und die das
zugeführte Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu
verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach
Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§12 Schlussvorschrift

Sollte eine Bestimmung der Satzung rechtsunwirksam sein oder werden, so werden die
übrigen Einträge dieser Satzung davon nicht berührt.
Chemnitz, den 02.03.2017

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Benjamin Petrick
Vereinsrepräsentation

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