VWIpur in Freiberg

„Eine Nacht wollen wir zusammen verbringen…“,  war die Idee unseres VWIpur-Schöpfers Tobias Lindner, „…um uns besser kennen zu lernen…“.

Am Ende sind aus seiner Idee ein Teambuilding-Wochenende in Freiberg zu veranstalten zwei ereignisreiche Tage in geselliger Runde geworden.

Der Startschuss fiel am 12. Juni 2009 gegen Abend, als sich alle in der etwa 30 Kilometer von Chemnitz entfernten Bergstadt trafen.

Nach dem Bezug der Gästewohnungen, die sich uns in charmant (n)ostalgischem Stil präsentierten, folgte eine kurze Wanderung, die uns schon erste Teamfähigkeiten abverlangte, zum Beispiel das gegenseitige Warnen vor tiefen Pfützen und Kleinseen, die sich über den Weg verteilten.

Freiberg zeigte sich an diesem Freitagabend von seiner verregneten Seite, was sich glücklicherweise am Samstag und Sonntag in das Gegenteil verkehrte – in bestes Sommerwetter ohne eine Wolke am Himmel.

Doch glücklicherweise schützte uns im Laufe des Abends ein gemütlicher Gartenbungalow samt vorgelagertem Zelt beim zwanglosen Feiern.

Interessant zu sehen war an diesem Abend, wie man seine Gartenpflanzen professioneller als mit der herkömmlichen Gießkanne bewässern kann, nämlich mit einer komplizierten SPS-Steuerung.

Der nächste Morgen begann mit einem Frühstück, damit auch jeder den Tag über bei Kräften blieb, denn es stand ein Stadtrundgang mit zahlreichen Gruppenspielen an.

Außerdem galt es „Fritz“ den ganzen Tag zu beschützen, ein rohes Ei, das jeder eine Zeit lang tragen sollte, ohne es abzulegen oder zu zerbrechen. Sicher war es ein interessantes Bild, eine Gruppe Studenten in der größten Mineraliensammlung der Welt („Terra Mineralia“) – eines unserer Ziele – mit einem Ei in der Hand umherlaufen zu sehen, doch das sind eben die Dinge, die Menschen zusammenbringen.

Außerdem fanden wir gemeinsam in den Gruppenspielen heraus, dass ein Teil unserer Hochschulgruppe für Pantomime nur bedingt geeignet ist und dass sich auch die Phantasie beim Erfinden von Märchen, die mit Pflastersteinen auf Freibergs Obermarkt zu tun haben, in Grenzen hält. Umso besser werden wir in Zukunft Hindernisse und Hürden jeder Art nehmen, denn wie man Zäune mit einer Gruppe VWI´lern überwindet wissen wir jetzt genau; und sollte unser Team einmal mit einem Projekt in schwierige Gewässer kommen, dann wissen wir nach einer kleinen Bootstour jetzt auch, welcher Seemann die „VWI Chemnitz“ wieder in sichere Fahrwasser bringt.

Während des Stadtrundgangs wurden uns zudem die Geschichte Freibergs und die Stadt an sich näher gebracht.

Ein ausführlicher Strategieworkshop des Vorstands füllte den Tag auch mit zählbaren Ergebnissen.

So war der Samstag zwar der anstrengendste aber auch der ereignisreichste Tag unseres Wochenendes, den wir beim gemütlichen Abendessen und danach in einer Bar haben ausklingen lassen.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen eines ruhigen Abschieds, bei dem man aber auch gut in die Zukunft unserer Gruppe und ihrer Aktivitäten schauen konnte. Sinnbild dafür war vielleicht der morgendliche Blick über die Dächer der Bergstadt Freiberg, bevor es danach zum Brunch in den Beatchclub7 ging.

Hier verbrachten wir bei perfektem Wetter den ganzen Tag und besprachen zukünftige Projekte und Veranstaltungen und beim Fotoshooting konnten unsere blauen VWI-Shirts mit dem Himmel um die Wette strahlen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass VWIpur ein voller Erfolg war und dass das Freiberger Wochenende schon jetzt nach einer Wiederholung verlangt.

In diesem Rahmen möchten wir uns auch herzlichst bei unserem Organisator Tobias Lindner bedanken, der die Tage zweifelsfrei zu mehr als „nur“ einem Teambuilding-Wochenende gemacht hat.