Semesterhöhepunkt: Unsere Exkursion ins Volkswagenwerk Wolfsburg

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Für 46 Studierende der Technischen Universität Chemnitz begann der 9.7. für studentische Verhältnisse ungewöhnlich zeitig. Doch das hatte einen guten Grund – der VWI Chemnitz veranstaltete in Kooperation mit der Professur für Fabrikplanung und Fabrikbetrieb sowie der  Professur für Fördertechnik eine Exkursion ins Volkswagenwerk Wolfsburg.

Zuvor waren bei der Ticketvergabe bereits nach 15 Minuten alle Karten restlos vergriffen. Zahlreiche Interessenten mussten  leider abgewiesen werden. Glück hatte wer VWI-Mitglied ist, denn der bekam seine Karte bereits im Voraus als Lohn für die Mühen der Vorbereitung und Organisation.

Auf Grund dieses großen Interesses wunderte es nicht, dass bereits 4:45 Uhr alle am Treffpunkt waren und die Fahrt überpünktlich um 5:00 Uhr beginnen konnte.
Nach etwa 350 km und reichlich 4 Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel und hatten noch ein wenig freie Zeit bis um 10 Uhr unser Programm vor Ort begann.

Zur Begrüßung und Vorstellung des Werks nahm sich Werksleiter Herr Prof. Dr. Siegfried Fiebig höchstpersönlich die Zeit. Neben der Erläuterung der beeindruckenden Fakten zum Werk, z.B.

–          >70.000 Mitarbeiter am Standort Wolfsburg
–          flächenmäßig größer als das Fürstentum Monaco
–          täglich 3550 Autos vom Band

durften die Teilnehmer auch an der einen oder anderen Anekdote aus dem reichhaltigen Erfahrungsschatz der 35 Berufsjahre von Herrn Prof. Dr. Fiebig teilhaben.

Im Anschluss stand die Werkstour auf dem Plan.
Auf Grund der Größe des Werks wird diese in cabrioähnlichen Zügen (, angetrieben von einem 250 PS starken Golf Cabrio, durchgeführt. Unserem frisch verheirateten italienischen Fahrer war der Spaß an seiner Arbeit deutlich anzumerken. Wenn er das ein oder andere Mal auf freien Strecken zügig beschleunigte konnte man durchaus das Gefühl bekommen Achterbahn zu fahren. Während der Fahrt, die vom Presswerk über den Karosseriebau und die Montage des Golf 7 bis zum Finishingbereich führte erklärte er viele Details und gab so die Möglichkeit einen guten Eindruck davon zu bekommen, wie „Das Auto“ gebaut wird.

Nach der einstündigen Tour konnten sich die Teilnehmer am Mittagsbuffet stärken und sich bei bestem Wetter auf der Terasse sonnen, die am Ufer eines Seitenarms des Mittellandkanals direkt gegenüber des werkseigenen Kraftwerk liegt.

Der Nachmittag begann mit der Bearbeitung von verschiedenen Workshopthemen, deren Ergebnisse im Anschluss vor Mitgliedern aus dem Werksmanagement präsentiert werden durften. Die Themen waren bereits auf  der Hinfahrt im Bus vergeben worden, damit sich die Teilnehmer bereits während der Werktour speziell auf die im Zusammenhang stehenden Bereiche konzentrieren konnten.

Während sich die „Jury“ von Volkswagen für das Feedback beriet, stellte ein Mitarbeiter aus dem Bereich HR die Einstiegsmöglichkeiten bei Volkswagen vor, die von Praktika über Abschlussarbeiten bis hin zu Trainee- und Doktorandenprogrammen reichen.

Im Anschluss erfolgte das Feedback seitens der Jurymitglieder, die dabei hervorhoben, dass alle Themen auch im Rahmen einer Abschlussarbeit bearbeitet werden können.
Die Teilnahme an unserer Exkursion, und die Tatsache sich bereits im Workshop mit dem Thema beschäftigt zu haben dürfte bei einer Bewerbung sicher nicht von Nachteil sein.

Nach einer kurzen Verabschiedung und dem Gruppenfoto neigte sich unsere Exkursion auch schon wieder dem Ende zu. Die Rückfahrt nach Chemnitz nutzten die meisten um das Erlebte zu besprechen oder bei einem Nickerchen zu durchträumen.
Kurz nach 20 Uhr trafen wir wieder in Chemnitz ein.

Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen Unterstützern dieser Exkursion bedanken, insbesondere bei Werksleiter Herrn Prof. Dr. Fiebig und den Mitgliedern des Werksmanagements von VW, dass Sie sich die Zeit für uns und die Ergebnisse unserer Workshops genommen haben, bei Herrn Prof. Dr. Müller und Herrn Prof. Dr. Nendel für die Unterstützung seitens der TU Chemnitz sowie bei allen Organisatoren vor Ort, insbesondere Herrn Münnich, Herrn Kick und Frau Gaßmann.

P.S.: Ein paar Bilder von der Hinfahrt haben wir auch noch…