Der VWI stellt sich vor: Michaela Günther & Mandy Thurm

Auf unserer Homepage zeigen wir Euch für gewöhnlich, welche Exkursion als nächstes ansteht oder was wir bereits Tolles gemacht haben. Aber wer sind WIR überhaupt. In diesem Beitrag wollen wir euch ein paar unserer Mitglieder vorstellen und zeigen, welche Menschen sich hinter der VWI Hochschulgruppe Chemnitz verbergen. Wir stellen euch heute zwei starke Frauen vor, die den VWI als Vorstände begleitet haben.

Michaela Günther war vom SS2013 bis WS 14/15 im Vorstand tätig und Mandy Thurm hatte das Ruder im WS 14/15 inne.

„Wie kam es eigentlich, dass ihr Wirtschaftsingenieurwesen studiert habt, und das in Chemnitz?“

Michaela: „Bei mir war das ganz einfach: Meine Mutter hatte schon an der Uni in Chemnitz studiert und da ich gern heimatnah bleiben wollte, bot sich ein Studium an der TU förmlich an. Eine Freundin hat mir zum Wirtschaftsingenieurwesen geraten. Ich wollte zuerst reinen Maschinenbau studieren, aber als Wing fühlte ich mich einfach besser aufgehoben. Und heute sage ich, es war die richtige Entscheidung!“

Mandy: „Naja, bei mir war es ein wenig anders… Für mich standen nach meinem Abitur zwei Dinge fest: Ich studiere nichts mit Technik und nicht in Chemnitz! Vom Gegenteil überzeugt hat mich dann tatsächlich der Besuch beim „Tag der offenen Tür“ an der TU Chemnitz. Hier bin ich auf den Wing-Studiengang aufmerksam geworden und habe gemerkt, dass dabei nicht nur hochgradig technische Dinge im Fokus stehen. Man kann sich auch auf Arbeitswissenschaften, Projektmanagement und Ähnliches spezialisieren. Da ich meine Stärken in Mathe, Physik und Wirtschaft hatte, habe ich mich für diesen interdisziplinären Studiengang entschieden. Ach ja, und warum in Chemnitz. Die TU Chemnitz bot einfach im Vergleich zu anderen Unis ein deutlich breiteres Spektrum an Studieninhalten an.“

„Wie seid ihr auf den VWI aufmerksam geworden und warum schließlich beigetreten?“

Mandy: „Den VWI kannte ich durch die O-Phase seit meinen ersten Tagen an der Uni und durch die regelmäßigen Wingletter wurde mir der Verein immer wieder ins Gedächtnis gerufen. Schließlich hat mich dann auch genauso ein Wingletter dazu gebracht einmal beim VWI vorbeizuschauen und zu sehen, was die da so machen. Ich wollte sowieso noch etwas nebenbei machen und ich weiß auch, dass man dadurch Erfahrungen sammelt, die gut im Lebenslauf aussieht. Außerdem wollte ich neue Leute kennen lernen, Firmenkontakte knüpfen, die mir für meinen späteren Berufseinstieg nützlich sein könnten… Kurzum, es gab viele Gründe, die dafür sprachen.“

Michaela: „Ich kann wieder auf meine Freundin verweisen. Sie hat mich mit zum VWI geschleppt und meine ganzen Unifreunde gleich mit. So konnten wir gemeinsam auch etwas außerhalb des Hörsaals machen. Es war insgesamt eine lustige Truppe beim VWI und es hat mich schon beeindruckt, wie viele Veranstaltungen hier geplant wurden und was auch alles umgesetzt wurde, und nicht zuletzt gab es regelmäßig Pizza. Und das hat mich dann endgültig überzeugt!“

Michaela Günther(vorn) war vom SS2013 bis WS 14/15 im Vorstand tätig und Mandy Thurm(hinten) hatte das Ruder im WS 14/15 inne.
Michaela Günther(vorn) war vom SS2013 bis WS 14/15 im Vorstand tätig und Mandy Thurm(hinten) hatte das Ruder im WS 14/15 inne.

„Was hat euch motiviert Vorstand zu werden?“

Michaela: „Es war mir ein wichtiges Anliegen den Verein voranzubringen. Wir haben in jedem neuen Semester immer wieder darüber nachgedacht, ob der Verein überhaupt weiterbestehen kann. Und als Vorstand kannst du auf mehr Dinge vom Dachverband zugreifen und sie unter deine Leutchen bringen. Aber an sich unterscheidet sich die Vorstandstätigkeit jetzt auch nicht sooo sehr von einer normalen Mitgliedschaft. Man kann immer entscheiden, welche Aufgaben man übernehmen möchte und welche nicht.“

Mandy: „Bei mir war es ganz ähnlich: Ich habe im VWI viele Potenziale gesehen und wenn ich in einem Verein aktiv bin, dann übernehme ich gern Verantwortung und möchte etwas bewegen. Durch meine Vorstandstätigkeit wollte ich diese Potenziale umsetzen und die Hochschulgruppe Chemnitz voranbringen und weiterentwickeln.“

„Was blieb euch besonders im Gedächtnis, wenn ihr auf euer Vereinsleben zurückschaut?“

Mandy: „Der Ausflug zur BMW-Praktikantenmesse war für mich ein besonderes Erlebnis. Auf der einen Seite konnten wir als VWI-Mitglieder Kontakt zu BMW knüpfen und Stellen für unseren persönlichen Werdegang finden und gleichzeitig konnten wir vielen anderen Studenten ebenfalls diese Möglichkeit geben. Dadurch lernten wir viele nicht VWI-Mitglieder auch privat mit ihren Zielen und Wünschen kennen. Diese Exkursion hat mir gezeigt, dass der VWI die beiden Perspektiven, beruflich und privat wertvolle Kontakte zu knüpfen, wunderbar vereint.“

Michaela: „Ein besonderes Highlight war für mich die Ausrichtung des Bundesteamtreffens im Herbst 2013 an unserer Uni. Wir haben als HG Chemnitz zwar nur den organisatorischen Rahmen übernommen aber wir sind trotzdem mit allen ins Gespräch gekommen. Und alle Leute waren super nett und das war einfach toll. Da hat man richtig den VWI-Flair spüren können und das ist das, worauf es ankommt, wenn man hier mitmacht.“

„Wie sehen eure Pläne für die weitere Zukunft aus?“

Mandy: „Ich möchte auch nach meiner Zeit als Vorstand und nach meinem Berufseinstieg weiterhin den VWI unterstützen. Außerdem strebe ich eine aktive Beteiligung am Kompetenznetzwerk Projektmanagement an, um mein gesammeltes Wissen auf diesem Gebiet weiter zu entwickeln und anzuwenden. Auch beruflich möchte ich im Bereich Projektmanagement tätig werden, da ich dabei sowohl meine Studienkenntnisse, als auch meine Erfahrungen beim VWI einfließen lassen kann.“

Michaela: „Im Sommersemester 2015 beende ich mein Studium und gehe auf Arbeitssuche. Ich möchte gern in der Region bleiben, da ich ein großer Familienmensch bin. Mein Partner hat auch seine Arbeit hier und ich wünsche mir, dass unsere kleine Tochter im Kreis ihrer Familie aufwächst. Und ansonsten strebe ich eigentlich so ein richtiges spießiges Leben an, so mit Haus, Auto und so weiter. Für den VWI Chemnitz hoffe ich, dass der Verein weiterhin bestehen bleibt und sich noch weiter ausbauen kann. Auch wenn dieser Verein mich einige Nerven gekostet hat, so blicke ich gern auf diese Zeit zurück und werde immer ein offenes Ohr für Fragen unserer Mitglieder haben. Und an alle aktiven Mitglieder der Hochschulgruppe Chemnitz möchte ich noch sagen: Denkt immer daran es gibt keine Probleme, sondern nur Herausforderungen!“

Auch nach ihrer Zeit als Vorstände werden Michaela und Mandy uns weiterhin so gut es geht unterstützen. Wenn auch Du uns besser kennen lernen möchtest oder selbst erfahren willst, was es heißt beim VWI Verantwortung zu übernehmen, dann komm einfach zur nächsten Mitgliederversammlung oder zu einer unserer zahlreichen Veranstaltungen.